Man sieht nur, was man weiss

 

Hohe Messlatte für neues Kulturzentrum gelegt


BEROMÜNSTER: DAS NiNA THEATER ZEIGTE ANLÄSSLICH DER OFFIZIELLEN STIFTSTHEATER-EINWEIHUNG BESTE SCHAUSPIELKUNST














Einen herzlichen, langanhaltenden Applaus schenkten die Gäste an der offiziellen Eröffnungs- und Einweihungsfeier des Stiftstheaters Beromünster den Künstlern des NiNA Theaters. Dies war nicht nur Dank für das exzellente Schauspiel, sondern auch Zeichen voll geweckten Enthusiasmus für ein neues Kulturzentrum.


Zuerst fand die Einweihung des renovierten Stiftstheaters und der Schol statt. Danach zeigte das NiNA Theater mit der Kirchen-Raum-Inszenierung „Man sieht nur, was man weiss“, mit welch beeindruckender Theaterkultur künftig im neuen Kulturzentrum zu rechnen ist.

Die vier Profi-Schauspieler, die gleich mehrere Rollen übernahmen, legten mit ihrer gekonnt und überzeugend gespielten Geschichte um Glaube sowie falsche und wahre (Lebens-) Kunst die Messlatte für das künftige Theaterschaffen in Beromünster hoch. Das Stück um die zwischenmenschlichen Probleme in einem Restauratorenteam und ein ominöses Marienbild verfügte nicht nur über den nötigen Tiefgang, sondern war auch unterhaltsam, ja überraschend lustig. Zudem sorgten die musikalischen und gesanglichen Einlagen für eine stimmige Atmosphäre und dafür, dass auch der ganze Kirchenraum eine tragende Rolle spielen konnte.                                                    

Surseer Woche 25.4.2013; Andrea Willimann